Asphalt Calculator

Estimate hot-mix asphalt in tons, cubic yards, and truckloads for driveways, parking pads, resurfacing, and pothole patches — with density-aware math and a 10% order allowance.

Inches accept fractions: 12 5/8, 12-5/8, or 12.625

Order tons (with allowance)
19.94tons
3″ depth · 145 lb/ft³ HMA · 10% allowance
Area: 1,000 ft² (92.90 m²)
Volume: 250.0 ft³ · 9.26 yd³ · 7.08
Base tons: 18.13 short tons (16.44 t metric)
Order tons: 19.94 short tons
Truckload count ~1 partial truck at 20 tons / load. Most plants charge for an empty slot — ask for the minimum order before booking.
Cost at $0/ton
Timing matters. Hot mix must be placed and compacted before it cools — surface below ~175°F kills workability. Coordinate plant pickup so the truck arrives within 30–60 minutes of load, and have your roller ready.
Estimator only. Real density varies 140–155 lb/ft³ by mix design; always confirm tons-per-yard with the supplier's QC sheet before final order.
Advanced · cost · truck size

Plant minimums vary — some require a 5-ton minimum even on partial loads; small patches under 1 ton may need a hot-box delivery surcharge or pickup by the contractor in an insulated trailer.

Reverse: I have X tons — what area can I lay?

Enter tons on hand and target depth — see square footage you can pave at the same density and allowance.

Coverage:
Coverage reference · sqft per ton at 145 lb/ft³
Depthft² per tontons per 1000 ft²
1.5″ (resurface)1109.06
2″ (resurface / light driveway)8312.08
3″ (driveway / pad)5518.13
4″ (parking / heavy)4124.17
6″ (commercial base + binder)2836.25

Numbers from NAPA IS-128 (Hot-Mix Asphalt Paving Handbook) and Asphalt Institute MS-22 guidance. Use as starting point only.

FAQ · HMA vs cold mix, allowances, depth

HMA or cold mix?

Hot-mix asphalt (HMA) for any pour you intend to last — driveways, pads, resurfacing. Cold mix is a temporary patch material only: it stays workable in a bag for months but never reaches the same bond strength. For a pothole that will see a winter, use HMA delivered from the plant or a hot-box trailer, not bagged cold patch.

Why does the calculator show base tons and order tons?

Asphalt plants charge for what was loaded, not what was placed. Edge over-pour, joint waste, and reload temperature loss all push real consumption above the calculated volume. The 10% allowance is the residential default; rough subgrade or irregular shapes go to 15%, prepared base in a controlled rectangle drops to 5%.

Why is 145 lb/ft³ the default density?

NAPA cites 142–148 lb/ft³ for typical compacted dense-graded HMA. 145 is the midpoint and produces ~1.96 short tons per cubic yard — the most commonly quoted conversion. Some calculators and supplier sheets hardcode 2.025 tons/yd³, which silently assumes 150 lb/ft³. If your mix design quotes a different unit weight, switch the dropdown.

What depth should I pour for a new residential driveway?

Over a prepared gravel base: 2.5″–3″ HMA surface course for cars and light trucks. Heavy vehicles, parking pads, or skipping the binder course: 4″. Resurface over existing sound pavement: 1.5″–2″.

Asphalt-Mischgut nach DIN EN 13108-1 und ZTV Asphalt-StB 07

Die deutsche Empfehlungs-Tabelle für Walzasphalt teilt das Mischgut in Deckschicht (Verschleißschicht oben), Binderschicht (lastausgleichend mittig) und Tragschicht (lastverteilend unten). Die ZTV Asphalt-StB 07 / TL Asphalt-StB 07 legen für jeden Typ einen empfohlenen Einbaudicken-Bereich fest, der mit dem Größtkorn der Splitt-Mineralstoffe korrespondiert (Faustregel: Schichtdicke ≥ 2,5 × Größtkorn).

Hot mix asphalt being spread on a prepared driveway base with rake and compactor nearby.
Asphalt orders start with compacted area and depth, then convert volume to plant tons.
Kennung Größtkorn Empfohlene Einbaudicke Rohdichte verdichtet Typische Anwendung
AC 8 DN 8 mm 3,0–4,0 cm ≈ 2,40 t/m³ Leichte PKW-Einfahrt, Gehweg
AC 11 DN 11 mm 3,5–4,5 cm ≈ 2,40 t/m³ PKW-Standard, leichter LKW-Verkehr
SMA 8 N 8 mm 2,0–3,5 cm ≈ 2,35 t/m³ Splittmastix-Hof, geräuscharm
SMA 11 S 11 mm 3,5–4,0 cm ≈ 2,35 t/m³ Belasteter Hof, Sammelstraße
AC 16 BS 16 mm 5,0–9,0 cm ≈ 2,40 t/m³ Binderschicht unter Deckschicht
AC 22 T 22 mm 8,0–14,0 cm ≈ 2,40 t/m³ Tragschicht (T = Trag)

Die Kennzeichnung folgt der Logik AC|SMA – Größtkorn – D|T|TD – N|S: AC steht für Asphaltbeton, SMA für Splittmastixasphalt; D = Deckschicht, T = Tragschicht, TD = Tragdeckschicht (kombiniert, dünner Gesamtaufbau); N = normale Beanspruchung, S = besondere Beanspruchung. AC 11 DN ist deshalb der Default für eine normal befahrene PKW-Einfahrt.

Wann brauchen Sie eine Tragschicht?

Für eine reine PKW-Einfahrt mit gutem, frostsicherem Untergrund (gewachsen oder bestehende Schotter-Tragschicht in Frostzone I/II) reicht häufig die Deckschicht direkt auf einer 20–30 cm starken Frostschutzschicht aus Kies/Splitt. Sobald Sie LKW-Verkehr, eine Wendeplatte für den Müllwagen, regelmäßige Anhänger-Last oder eine Lage in Frostzone III (Mittelgebirge, Norddeutschland-Küste) haben, ist die Asphalttragschicht AC 22 T mit 8–12 cm Pflicht. Ohne Tragschicht zeigen sich nach 1–2 Wintern Spurrillen, Risse und Frostaufbrüche. Die Frostschutzschicht aus Kies/Splitt darunter ersetzt die Tragschicht nicht — sie ist ein zusätzliches Polster gegen Frosthebung. Für die Frostschutzschicht ist der Kies-Rechner nach Körnung die passende Tonnage-Hilfe; bei Bedarf an gröberem Material zur Verfüllung der Baugrube nutzen Sie den Splitt-/Schotter-Rechner.

Worked example: PKW-Einfahrt 60 m²

Eine typische Einfamilienhaus-Einfahrt mit 60 m² (z.B. 4 m × 15 m), AC 11 DN 4,5 cm Deckschicht und AC 22 T 10 cm Tragschicht:

  1. Tonnage Deckschicht = Fläche × Dicke × Rohdichte = 60 m² × 0,045 m × 2,40 t/m³ = 6,48 t
  2. Tonnage Tragschicht = 60 m² × 0,10 m × 2,40 t/m³ = 14,40 t
  3. Gesamt-Tonnage = 6,48 + 14,40 = 20,88 t
  4. Volumen verdichtet = 60 × (0,045 + 0,10) = 8,70 m³
  5. Materialkosten bei 95 €/t netto = 20,88 × 95 = 1.984 € (nur Mischgut frei Werk, ohne Einbau und Walzeneinsatz)
  6. Komplett-Einbau (Material + Walzeneinsatz + Maschinen) für 60 m²: bei 50 €/m² rund 3.000 €, bei 70 €/m² rund 4.200 € — Klein-Aufträge unter 50 m² liegen meist bei 80–100 €/m² wegen Mindermengenzuschlag.

Walzasphalt vs Kaltasphalt aus dem Sack

Walzasphalt (Heißmischgut, 150–180 °C aus dem Werk) wird auf der Baustelle direkt eingebaut und vor dem Erkalten gewalzt. Erkaltet er vor der Verdichtung, ist er unbrauchbar. Daher die LKW-Logistik: Anlieferung und Walzeneinsatz müssen zeitlich gekoppelt sein, übliche Liefermengen 18–25 t pro LKW, Mindestlast 5 t. Bei kleineren Bedarfen entsteht ein Mindermengenzuschlag (~25–50 €) oder Sie nehmen den teureren Klein-Auftrag-Service mit Hänger und Wärmecontainer.

Kalt-Asphalt aus dem 25-kg-Sack im Baumarkt (15–25 €/Sack) ist ein Reparatur-Material — gedacht für Schlaglöcher bis ca. 2 m² oder Fugen. Für eine ganze Einfahrt ist er ungeeignet: er erreicht keine ausreichende Verdichtung, hält dem Frost-Tau-Wechsel nicht stand und kostet pro m² ein Vielfaches des Heißmischguts. Wer Schlaglöcher ohne Heißanlieferung schließen will, ist mit Kaltasphalt richtig; wer eine Hofeinfahrt baut, immer mit Walzasphalt.

Häufige Irrtümer in der Kalkulation

  • «Asphalt = 1,8 t/m³ pauschal» — falsch. 1,8 t/m³ ist die Aufbruch-Dichte aus dem Abfall-Container (gebrochener, loser Altasphalt). Frisch verdichteter Walzasphalt liegt bei 2,30–2,45 t/m³ (AC) bzw. 2,30–2,40 t/m³ (SMA). Wer mit 1,8 t/m³ kalkuliert, bestellt rund 30 % zu wenig Mischgut.
  • «8 cm Asphalt für die Einfahrt» — unvollständig. 8 cm ist im DACH-Markt häufig die Summe aus 3 cm Decke + 5 cm Binder oder eine Tragdeckschicht (AC TD); für eine echte zweischichtige Bauweise mit Tragschicht sind 12–16 cm Gesamtaufbau (4 cm Decke + 8–12 cm Trag) Standard, plus Frostschutzschicht darunter.
  • «Rohdichte 2,4 t/m³ für alle Asphalte» — vereinfacht. SMA liegt mit 2,30–2,40 t/m³ leicht darunter, AC mit 2,40–2,45 t/m³ leicht darüber. Bei 50 m² × 4 cm macht der Unterschied von 2,35 zu 2,45 immerhin 0,2 t aus — bei größeren Flächen schnell mehr als eine Tonne.
  • «Kalt-Asphalt-Säcke für Großflächen» — nicht haltbar (siehe oben). Reparatur-Material, keine Tragfähigkeit.
  • «Anlieferung jeder Menge ohne Aufpreis» — falsch. Mischwerke kalkulieren mit LKW-Mindestlast 5 t (manche Werke ab 3 t mit ~25 € Mindermengenzuschlag), darunter wird der Klein-Auftrag-Service teurer oder die Anlieferung nicht angeboten.
  • «Tragschicht-Verdichtung 5 %» — zu niedrig. Lose Schüttdichte ist rund 12–15 % geringer als die Einbau-Dichte; bei der Materialbestellung rechnen Mischwerke und Anwender direkt mit der verdichteten Tonnage (also dem Wert, den dieser Rechner ausgibt) — der Verdichtungsverlust ist bereits eingepreist.

Verwandte Rechner

Für die Frostschutzschicht aus Kies oder Splitt nutzen Sie den Kies-Rechner oder den Splitt-/Schotter-Rechner. Wenn Sie die Einfahrt alternativ mit Betonsteinen statt Asphalt belegen wollen, vergleichen Sie die Stückzahl mit dem Pflastersteine-Rechner und den Fugen-Bedarf mit dem Fugensand-Rechner. Für den Einfassungs-Beton (Tiefborde, Bordsteine) ist der Streifenfundament-Rechner hilfreich.

Misha Noyr, M.Eng.

Misha Noyr, M.Eng.

Civil Engineer · 15+ yrs · structural design, geotechnics. Full bio ↓